Überall zu Hause. Und doch ist es daheim am schönsten.

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Vielreisende und Langzeitreisende kennen das: In fremden Betten zu schlafen ist nichts Aufregendes. Irgendwie fühlt man sich überall schnell zu Hause, irgendetwas lässt einen immer Wurzeln schlagen. Trotzdem: Auch daheim ist es schön. Um nicht zu sagen: großartig, fantastisch, wunderbar. Oder: am schönsten. Denn Heimat, das ist ein Gefühl. Daheim, da sind Menschen, die man seit Kindestagen kennt. Daheim, da trifft frische Luft auf klares Wasser. Und Schnitzel auf Preiselbeere.

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Aktiv auf Reisen. Und ziemlich langweilig daheim.

Auf Reisen geht es oft turbulent zu. Wer viel unterwegs ist, für den werden deshalb die faden, inaktiven und wenig ereignisreichen Tage irgendwann zum dringend benötigten Ruhekissen. An denen kann man sich nämlich in sich selbst zurückziehen, sich Zeit zum Spüren nehmen. Auf die Welt da draußen, durch die man ansonsten so gerne zieht, wird gepfiffen. Dazu braucht es oft nur eine kuschelige Bettdecke, eine Tasse Tee, ein gutes Buch. Am besten eine Kombination aus allem.

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Daheim ist Arbeit. Und Arbeit ist Geld. Geld ist Reisen. Also ist Reisen auch Daheimsein.

Obwohl der Laptop notgedrungen auch unterwegs meistens dabei ist, heißt es daheim dann meistens: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ein großes Glück, wenn diese auch noch Spaß macht. Die Welt da draußen rückt dann in den Hintergrund, das Büro versinkt im Chaos, die Gedanken sind fokussiert. Immerhin muss das Geld fürs Reisen erst einmal verdient werden. In diesem Fall mit Schreiben und Texten für Unternehmen, PR-Agenturen und Medien. Über alle möglichen Themen – von Tourismus bis Gesundheit. Und natürlich über Reisen – davon gibt’s hier ein paar Leseproben.

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Auch das Leben daheim gleicht einer Reise.

Daheim zu sein heißt aber nicht, das Entdecken und Erkunden bleiben zu lassen. Denn das kann man auch beim Einkaufen am Markt, auf der hauseigenen Joggingstrecke, beim Nachtspaziergang durch die eigene Stadt. Oder im Geiste. Auf der eigenen Couch. Und zwar nicht, indem man sich nach fernen Ländern sehnt. Sondern vielmehr, indem man ganz bei sich ist. Ankommen ist ja schließlich auch Teil einer jeden Reise.

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