Millionenmal fotografiert und trotzdem immer wieder fixer Bestandteil bei einem Abstecher in die britische Metropole. London in Bildern:

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Am Leicester Square finden stets die berühmten Filmpremieren mit rotem Teppich statt. Abseits des Hollywood-Rummels ist der Leicester Square auch Tummelplatz für Shopaholics und Nachtschwärmer.

Das London Eye thront über dem Regierungsviertel direkt an der Themse. Der Spaß ist jedoch teuer, man muss mit ca. 20 Pfund Eintritt und langen Wartezeiten rechnen. Der Ausblick belohnt jedoch für die Geduld. Nur für Schwindelfreie!

Die Queen’s Guards sind ein beliebtes Fotomotiv. Bei Wind und Wetter sowie Hitze und Blitzlichtgewitter harren sie standhaft aus. Kein Mucks, keine Bewegung, kein Lächeln kommt über ihre Lippen. Der arme Kerl auf dem Foto musste in der prallen Sonne ausharren und zu allem Übel rutschte ihm seine Fellmütze in die Stirn …

London ist ein Shoppingparadies und da dürfen typische Souvenirs auch nicht fehlen. Die Shops ziehen sich hartnäckig durch die Stadt und man sieht aus jedem Schaufenster die Queen, Prince William und auch Lady Diana strahlen. Ein paar typische Souvenirs haben im Handgepäck sicher noch Platz.

Von der Londoner Tower Bridge hat man eine tolle Aussicht auf das Geschäftsviertel der britischen Hauptstadt. Das hohe Gebäude mit dem eher eigentümlichen Aussehen wird von Einheimischen “The Gherkin” – die Essiggurke – genannt. Das 180 Meter hohe Bürogebäude mitten im Finanzviertel ist Nachbar von der Londoner City Hall, einem Stahl-Glas-Konstrukt. Von hier aus hat man eine gute Aussicht über die Stadt – oder man sieht den Politikern beim Verhandeln zu.

Das Riesenrad von London, das Auge Londons, wurde als Millennium Wheel im Jahr 2000 eröffnet. Eigentlich sollte es nur fünf Jahre in Betrieb sein. Dieser Gedanke wurde jedoch bald verworfen, und heute gehört das London Eye fix zur Kulisse.

Der berühmte Stadtteil Westminster beherbergt den Sitz der britischen Regierung. Der Palace of Westminster ist übrigens auch die Heimat des berühmten Big Ben. Entgegen dem touristischen Irrglauben ist der große Benjamin nicht der Turm mit der Uhr sondern die größte und schwerste Glocke des Uhrturms am Palace. Der Turm an sich heißt einfach nur “Clock Tower”.

Entlang der Camden High Street häufen sich hippe Läden und Stände, die nicht nur Touristen anlocken. Hier sammeln sich extrovertierte Künstler, Alleinunterhalter, DJs, Köche und Kreative aller Sorten. Sie mischen sich unters Volk oder zeigen kuriose Darbietungen. Also nicht wundern, wenn plötzlich ein DJ-Pult auftaucht und mitten am Vormittag eine große Party startet.

Der Camden Lock Market wartet auch mit kulinarischen Weltreisen auf. Köche aus aller Welt servieren Snacks in Plastik- oder Papierschalen, gegessen wird auf Hockern, die aus alten Vespas gebastelt wurden.

Der Stadtteil Notting Hill ist nicht nur aufgrund des gleichnamigen Filmes bekannt und beliebt. Flohmärkte, Second Hand Shops und weitere Schätze warten für Liebhaber der besonderen Kunst in dem künstlerischen Stadtteil. Urige Pubs reihen sich abwechselnd mit Kunstläden aneinander. Ideal zum Flanieren.

Kaum etwas steht mehr für London als die roten Doppeldecker-Busse. Vor einigen Jahren wurden die alten Klassiker jedoch verbannt, da es beim Ein- und Aussteigen immer wieder zu Unfällen kam und die Ticketkassierer am halb-offenen Busende für London Transport zu teuer waren. Rechtzeitig vor Olympia hat man den alten Klassiker neu designen und bauen lassen – sogar mit Hybridantrieb.

Polizisten zu Pferd trifft man während eines London-Aufenthaltes auffallend oft.

Die Tower Bridge thront über der Themse und blickt direkt ins Finanzviertel. Die 244 Meter lange Brücke wird auch heute noch hochgeklappt, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Diesem Spektakel zuzusehen ist eine Okkasion, die beiden Brückenteile werden bis zu 83 Grad hochgefahren.

Fotos: Sabine Kirchner