Der Sommer war durchwachsen. Urlaubstipps für September und Oktober gefällig? Die besten Reiseziele für den Herbst … eine Floskel, die wir nicht bedienen können. Aber: Diese drei Inseln sind nah und warm.

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Malta: Stadt & Land

Maltas Hauptstadt Valetta

Abendstimmung in Maltas Hauptstadt Valetta

Malta ist etwas verbaut, aber alleine die Hauptstadt Valetta ist einen Besuch wert. Wer authentisch unterwegs sein will, erkundet die Insel in den in die Jahre gekommenen rot-gelben Bussen. Richtig kitschig wird’s nach einer kurzen Bootsfahrt auf der kleinen Nachbarinsel Comino: Die blaue Lagune hat ihren Namen vom türkisblauen Meer. Im Sommer ein absoluter Touristen-Hot-Spot, im Herbst hat man die Chance auf ein bisschen Inselidylle. Wer es generell lieber ruhiger mag, schaut sich nur die Hauptstadt an und verbringt des Rest des Urlaubs auf der Nachbarinsel Gozo.
Flugstunden: ca. drei

Die Blaue Lagune auf Comino.

Im Herbst hoffentlich weniger überfüllt: Die Blaue Lagune auf Comino, unweit von Malta.

 

Zypern: Berge & Wein

Dorf auf Zypern

Dorfidylle in den Bergen Zyperns

Baden bis in den November ist auf Zypern angeblich immer drin. Für Naturliebhaber empfiehlt sich das Trodoos-Gebirge. Es ist das Gegenstück zur verbauten Küstenlinie, die Uhren ticken langsamer als unten in Strandnähe. Tipp: zwischen Kiefernwäldern und Pistazienhainen wandern, ein Weingut besuchen, in Tavernen zypriotisches Meze – eine umfangreiche Speisenreihenfolge – genießen. Durch die Bergdörfer streifen und sich mit Olivenöl und Orangenhonig eindecken. Das Weindorf Omodos gilt als das malerischste des ganzen Gebirgszuges – das hat auch der Tourismus für sich entdeckt. Und wenn einem doch mal nach Baden ist: Auf der Halbinsel Akamas kann man sich selbst Boote ausborgen – und direkt ins kristallklare Meer hüpfen.
Flugstunden: ca. drei

Mit dem Boot Zypern erkunden

Abgeschiedenheit auf Zypern: Mit dem Boot die Halbinsel Akamas erkunden.

Lanzarote: Vulkan & Meer

Lanzarote ist ein gutes Reiseziel für den Herbst

Ziemlich grün: Die Kanareninsel Lanzarote.

Ein bisschen Vulkan, ein bisschen Meer, ein bisschen spanische Mentalität einatmen. Das Gute an Lanzarote: Die Insel ist klein, überschaubar, hat ein ganzjährig mildes Klima. Außerdem ist sie sehr vielfältig: Neben dem Schwarz der Vulkanlava gibt es auch grüne, fruchtbare Gebiete. Im Süden der Insel reihen sich neun Naturstrände aneinander – die Papagayo Strände. Wer will, besucht sie alle innerhalb eines Tages – zu Fuß.
Flugstunden: ca. fünf

Sandstrand auf Lanzarote

Einen langen Spaziergang wert: Die Papagayo-Strände auf Lanzarote.